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Atombombentests der USA

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Details über diesen Atombombenversuch der USA...
Atombombentest am 24. Juli 1976.
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Schon während des zweiten Weltkrieges arbeiten die amerikanischen Wissenschaftler mit Hochdruck an der Entwicklung der Atombombe. Ziel ist es, vor den Deutschen und Russen über die “Wunderwaffe” zu verfügen.

Als 1945 die Atombombe fertiggestellt und einsatzbereit ist, ist auch der zweite Weltkrieg beinahe zu Ende. Deutschland kapituliert bedingungslos, Japan jedoch kämpft erbittert weiter. Schließlich werfen die Amerikaner am 6. August 1945 die erste Atombombe über Hiroshima ab, um die Kapitulation des japanischen Kaiserreiches zu erzwingen.

Als erstes Land, das die Atombombe einsetzt, begehen die Vereinigten Staaten von Amerika ein noch nie da gewesenes Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In Hiroshima sterben ca. 150 Tausend unschuldige Zivilisten durch die Atombombe.

Das Manhatten-Projekt

Der Physiker Leo Szilard, in Ungarn aufgewachsen und später in die USA ausgewandert, hatte unter Nazi-Deutschland stark gelitten. Als er von dem gelungenen Versuch Otto Hahns hörte, Uran mittels Neutronenbeschuss zu spalten, drängte sich ihm das Schreckensbild eines atomar bewaffneten Nazi-Deutschlands auf. Er bewog deshalb den Begründer der Relativitätstheorie, Albert Einstein, dazu, einen Brief an den damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Franklin D. Roosevelt, mit zu unterzeichnen, der Roosevelt die Anregung geben sollte, die Atombombe zu entwickeln, die Szilard und Albert Einstein als eine notwendige vorbeugende Maßnahme verstanden.

Details über diesen Atombombenversuch der USA...
Atombombentest am
5. Mai 1955.
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Obwohl sich später herausstellte, dass das Dritte Reich weder in der Lage gewesen war noch ernsthafte Versuche unternommen hatte, die Kernspaltungsbombe zu bauen, lösten diese beiden Atomphysiker mit ihrer Initiative die Atomrüstung aus.

Doch als die Niederlage des Hitlerregimes sich Monate vor den ersten Atomwaffentests abzeichnete, war es dann wieder Leo Szilard, der zusammen mit Einstein in einem Brief an Präsident Roosevelt diesen warnen wollte, die Bombe gegen Japan einzusetzen. Roosevelt starb jedoch am 12. April1945, ohne die besorgten Wissenschaftler empfangen zu haben. Sein Nachfolger im Präsidentenamt, Harry Truman, beauftragte seinen Außenminister Jimmy Byrnes damit, sich Szilards Anliegen anzuhören. Byrnes speiste Szilard ab: Erstens gebe es in Russland keine Uranvorkommen, so dass die Russen nicht die Möglichkeit hätten ebenfalls eine Atombombe zu bauen und zweitens habe der Kongress ein Recht darauf, die Wirkung der Bombe vorgeführt zu bekommen, nachdem zwei Milliarden Dollar in das Manhattan-Projekt investiert worden waren.

Der erste Test einer Plutoniumbombe fand am 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexico statt; der erste Test einer Uranbombe war der Abwurf über der japanischen Stadt Hiroshima am 6. August 1945. Vor dem Einsatz in Hiroshima einen Test durchzuführen, war nicht möglich gewesen, da das Material für eine zweite Uranbombe nicht zur Verfügung stand. Davon abgesehen hielten die am Manhattan-Projekt beteiligten Wissenschaftler das Prinzip der Uranbombe für so narrensicher, dass ihnen ein vorheriger Test auch nicht notwendig erschien. Die Plutoniumbombe indessen war wesentlich schwieriger zu zünden. Der Test am frühen Morgen des 16. Juli 1945 übertraf nahezu alle Erwartungen. Die Sprengkraft der ersten Atombombe entsprach 20000 Tonnen Trinitrotoluol (TNT).

Details über diesen Wasserstoffbombenversuch der USA...
Wasserstoff-
bombentest am
8. Mai 1951.
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„Ich bin zum Tod geworden, zum Zerstörer der Welten“, soll Robert Oppenheimer, Leiter des Manhattan-Projekts, gesagt haben, als er die Explosion von „Trinity“ (engl.: Dreifaltigkeit), der ersten Atombombe überhaupt, sah.

Knapp einen Monat nach der ersten Versuchsexplosion begann der Atomkrieg. Die Zahl der Menschen, die durch die Bombe „Little boy“ am 6. August 1945 in Hiroshima sofort getötet wurden, ist auch heute noch, umstritten. Sicher ist, dass es weit über 150.000 Menschen waren, die durch „Little boy“ verbrannt, oder durch seine Druckwelle, Strahlung und andere Einwirkungen, getötet wurden. Noch heute sterben Menschen an den Folgeschäden und werden missgebildete Kinder geboren. Dass zumindest Hiroshima als weiterer Atomversuch angesehen wurde, beweist die Auflistung der vom Energieministerium veröffentlichten amerikanischen Atomtests, in der die Explosionen von Hiroshima und Nagasaki unumwunden in die Serie der Tests an den Stellen zwei und drei eingereiht werden. Die Explosionsstärken werden in dieser Statistik mit 13 und 23 Kilotonnen TNT angegeben.

Vom Pentagon wurde der Kameramann Herbert Sussan engagiert, der in der Vorweihnachtszeit 1945 das Grauen in der zerstörten Stadt filmte. Sussan war fest davon überzeugt, das Material solle als Mahnung gegen den Atomkrieg verwendet werden. Doch die Filme wurden nicht veröffentlicht. Sie dienten lediglich als Anschauungsmaterial für die Strategen, die sich so das Ausmaß der Katastrophe vom Fernsehsessel aus anschauen konnten. Sussan leidet heute an Leukämie.

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