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Kriegsrat auf den Azoren

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Am 16. März 2003 treffen sich Bush, Blair und der spanische Ministerpräsident Aznar zum Kriegsrat auf den Azoren. Der Kriegsrat wird von den Amerikanern als die letzte, mögliche diplomatische Lösung des Konflikts dargestellt. Die militärischen Vorbereitungen für den Angriff sind zu diesem Zeitpunkt jedoch abgeschlossen.

Der damalige Oberbefehlshaber der US-Truppen in der Golfregion, General Tommy Franks, erklärt, dass er die Verlegung von bis zu 15 Kriegsschiffen, die den Verbänden der Flugzeugträger „USS Harry S. Truman“ und „USS Theodore Roosevelt“ angehören, vom Mittelmeer ins Rote Meer angeordnet habe. Tarnkappenbomber vom Typ B-2 seien näher an den Irak verlegt und auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Fairfield sowie auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean stationiert worden.

Die USA und Großbritannien ziehen rund um Irak über 260.000 Soldaten, mehr als 60 Kriegsschiffe und über 500 Kampfflugzeuge zusammen.

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