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US-amerikanische Kriegsverbrechen

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Am 16. März 1968 überfällt die dritte US-Kompanie “Charly Company” des 1. Marine Infanterie Bataillons mit ihren drei Platoons das südvietnamesiche Dorf My Lai, vergewaltigt Frauen und ermordet 450 Bewohner, vom Kleinkind bis zum Greis; die Gräuel dringen erst im Jahr darauf an die Öffentlichkeit. Auch mit dem Gegner gehen die US-Soldaten nicht zimperlich um.

William Calley
Lieutenant William Calley, mehrfacher Mörder und Kriegsverbrecher wird von Präsident Nixon begnadigt.
Der für das Massaker verantwortliche amerikanische Lieutenant William Calley wird wegen Mordes an 22 Menschen zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, jedoch vom US-Präsidenten Nixon begnadigt, da Calley in der Bevölkerung ein hohes Ansehen genießt. Daraufhin kommt Calley am 9. November 1976 frei.

Weitere Verantwortliche der Gräueltaten Lieutenant Brooks, Lieutenant LaCross und Captain Medina, sowie Brigadekommandeur Colonel Henderson, der Beweismaterial vernichtete, werden nicht bestraft. Major General Koster, Angeklagter mit höchstem militärischen Rang wird degradiert.

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