Home | Themenübersicht | Forum | Kontakt | Gästebuch | Links | FAQ | Impressum |
  

Die Desinformation und der Druck auf die Presse

. 2. Weltkrieg
. Hiroshima
. Deutschland

. Kalter Krieg
. Vietnam-Krieg

. Naher Osten
. 2. Golfkrieg
. Irak-Krieg
   . US-Völkermord
   . Nach dem Krieg
   . Folterungen
. Afghanistan

. US-Terror
. Kriegsverbrecher
. USA: Todesstrafe
. Militäreinsätze
. Atombomben
. UNO
. ICC-Konflikt
. US-Militär

. Infothek
. US-Präsidenten
. Biografien
. Verfassung
. Bundesstaaten
. Vorträge & Reden

. Ausblick

Die USA schrecken auch bei dieser militärischen Auseinandersetzung nicht vor einer systematischen Desinformationspolitik ab. Widerstandskämpfer werden durch die USA als Terroristen und Gesetzlose bezeichnet und so der Weltöffentlichkeit dargestellt. Freie Journalisten werden eingeschüchtert, die Sicherheit der Journalisten in Irak wird nicht mehr gewährleistet und der staatliche Druck auf die freie Presse zeigt sichtbare Erfolge für die US-Regierung.

Journalist Mazen Dana...
Mazen Dana, Vater von vier Kindern wird von der US-Armee erschossen. Irak, 17. August 2003
Seit Ende der Hauptkriegshandlung erhalten Medien nur spärliche Informationen aus dem Irak. Die Tötung des Reuters-Kameramanns, Mazen Dana, durch die US-Armee im Sommer 2003 scheint das Ende einer unabhängigen Berichterstattung aus dem Irak zu sein.

Der Fernsehsender Al-Dschasira aus Qatar muss seit Beginn des Irak-Kriegs unter politischem Druck aus Washington arbeiten. Der Sender wird mehrfach beschuldigt, die Stimmung aufzuheizen oder absichtlich falsch zu berichten. Aber auch zahlreiche arabische Regierungen, die mit den USA ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, setzen den Sender aus Qatar unter Druck.

Inzwischen starben 17 Journalisten in Irak. Die Nachrichtenagentur Reuters reichte als Reaktion auf die Gefangennahme mehrerer ihrer Journalisten und ihrer schlechten Behandlung durch US-Soldaten im Irak eine formelle Beschwerde im Pentagon ein.

Die Desinformationspolitik der USA läuft schon im Vorfeld des Krieges auf Hochtouren. Anders als im 2. Golfkrieg werden diesmal in der Öffentlichkeit die Argumente für den Krieg eher angezweifelt als bestätigt. Unter dem Vorwand, Saddam Hussein besitze Massenvernichtungswaffen, werben US-Präsident Bush und der britische Premier Tony Blair für einen Angriff auf den Irak. Bis zum heutigen Tag gelingt den Amerikanern der Nachweis für die Existenz der irakischen Massenvernichtungswaffen nicht. Auch von den rollenden Labors im Irak, über die der amerikanische Außenminister im UNO-Sicherheitsrat ausgiebig berichtet hatte, fehlen jede Spur.

Quellenangaben finden Sie im [Impressum]

Inhalt


© 2001-2009 aktivepolitik.de