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Bush und Rumsfeld fällt die Entschuldigung schwer

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Donald Rumsfeld vor dem Armeeausschuss des Senats...
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor dem Armee-Ausschuss des Senats.
Irak, 7. Mai 2004
Der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld muss nach Bekanntwerden der Folter-Fotos vor dem Armee-Ausschuss des Senats Rede und Antwort stehen für die schweren Versäumnisse, die sein Ministerium zu verantworten hat. Der Pentagon-Chef wird zunächst intern von Bush scharf attackiert, weil er versäumt hatte, den Präsidenten über die stattgefundenen Folterungen zu informieren.

Stattdessen verwies Rumsfeld vor dem Armee-Ausschuss daraufhin, dass er die Ermittlungen schon im Januar angeordnet habe. Die Fotos, die in der Presse gezeigt wurden, habe er so vorher nicht gekannt. Er kündigte jedoch an, dass weitere, schrecklichere Folterungen bekannt werden könnten.

Eine Entschuldigung für die schrecklichen Taten, die an irakischen Gefangenen begangen wurden, fällt dem Präsidenten Bush und seinem Minister schwer. Erst als der jordanische König in die USA zu Besuch kommt und der öffentliche Druck zu groß wird, entschuldigt sich Bush bei den Opfern und deren Angehörigen. Ebenso Rumsfeld, der zwar vor dem Armee-Ausschuss die volle politische Verantwortung für den Skandal übernimmt, aber die Taten als Einzelfälle abstempelt. Über die Rolle des Militärgeheimdienstes in der Folter-Affäre verliert Rumsfeld kein Wort.

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